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Montag, 16 Januar 2017 12:38

Tierisch bedroht

 

Tierisch bedroht
Vielen Dank an den Mogel Verlag für das Rezensionsexemplar.


 

Fakten

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 Erscheinungsjahr   2016    Verlag(e)   Mogel Verlag
 Spieleranzahl   2 bis 4    Autor(en)   Michael Loth | Friederike Claas
 Empf. Alter   10+    Illustrator(en)   Anna Oeldig | Meike Paczkowski
 Spieldauer   ca. 20 - 40 Minuten        
 ASIN   B01JSAJHVU    Auszeichnungen   Noch keine
             

 

Zusammenfassung

 

Ziel des Spiels

Wer kennt den Tschiru, den Blewitt-Kauz oder den Amazonas-Manati? Niemand? OK, aber den Pandabär oder den Pottwal kennt ihr sicher. Und was haben diese Tiere gemeinsam? Richtig, sie sind tierisch bedroht. Leider sind, wie so oft, wir Menschen an diesem Schicksal schuld. Aber wir Menschen haben es auch in der Hand, die Lebensräume der Tiere zu erhalten. Und das ist auch das Ziel dieses Teamspiels. Die Spieler müssen zusammenarbeiten, um möglichst vielen bedrohten Tierarten einen sicheren Lebensraum zu bieten. Tieren zu Wasser, zu Land und aus der Luft versucht ihr Runde für Runde einen Lebensraum zurückzuerobern. Denn Tierschutz ist Teamwork!

 

Spielablauf

Aufbau 
Die Tierkarten werden verdeckt gemischt. Dann legt man verdeckt 5 (bei 4 Spielern 6) Karten nebeneinander auf den Tisch. Sollten es lauter gleichfarbige Karten sein, so wird neu aufgelegt. Bei zwei Spielern bekommt jeder 5, bei drei Spielern 4 und bei vier Spielern 3 Tierkarten. Auch diese dürfen die Spieler nicht anschauen, sondern müssen sie verdeckt vor sich auf den Tisch legen. Die restlichen Karten kommen als verdeckter Nachziehstapel auf den Tisch. Nun werden auch die Strategiekarten offen auf den Tisch gelegt. Beim Spiel zu viert fallen zwei dieser Karten weg. Ansonsten liegen alle acht Karten nun unter der Auslage der Tierkarten. Die drei Spendenkarten legt man auch noch auf den Tisch, ebenso die beiden Ablagekarten für gerettete und bedrohte Tiere. Die Startspielerkarte (Kompass) bekommt der Startspieler und los geht´s.

Die Tierkarten
Die Karten sind in die drei Lebensräume Wasser, Land und Luft unterteilt. Dies kann man bereits an der Farbe der Kartenrückseite erkennen.
Jedes Tier ist dann eine bestimmte Menge an Siegpunkten wert und braucht unterschiedlich viel Geld und Ressourcen, um gerettet zu werden.
Natürlich müssen auch die Ressourcen farblich zu dem zu rettenden Tier passen. Diese Angaben sehen die Spieler aber in der ersten Phase des Spiels noch nicht. 

Phase 1 - Ausschau halten und Strategie wählen 
Als erstes müssen sich die Spieler jetzt einen Überblick verschaffen, was für Karten ausliegen.
Im Moment sehen sie ja nur die Rückseiten der Karten und haben noch keine Ahnung, wieviel Geld oder Ressourcen benötigt werden, um das Tier zu retten.
Auch sehen sie ja ihre Handkarten noch nicht und wissen so auch nicht, wieviel Ressourcen oder Geld sie überhaupt zur Verfügung haben.

Dann müssen sich die Spieler über eine Strategie klar werden. 
Die Strategiekarten geben auch die Länge des Spiels an. Es muss pro Runde eine der acht Strategiekarten gespielt werden.
Die Karte, die man gewählt hat, wird sofort ausgeführt und dann auf die Rückseite gedreht.

Es gibt folgende Strategiekarten:
- Expedition - Ein Spieler darf alle Tierkarten der Auslage anschauen aber nicht darüber reden.
- Hilfsprojekt - Ein Spieler darf eine Handkarte mehr zur Rettung ausspielen.
- Forschungsstation - Die Spieler spielen mit offenen Handkarten.
- Fotofalle - Eine Tierkarte der Auslage wird für die Runde aufgedeckt.
- Reservat - Ein Spieler tauscht seine Handkarten mit der Auslage
- GPS-Tracking - Ein Spieler tauscht eine Handkarte mit einer aus der Auslage.
- Jagdverbot - Die Auslage mit neuen Karten vom Nachziehstapel tauschen.
- Auswilderung - Eine Tierkarte der Auslage mit der obersten des Nachziehstapels tauschen.

Phase 2 - Handkarten auswählen 
Jetzt müssen sich die Spieler beratschlagen, welche Karten welcher Spieler mit in die nächste Phase nimmt.
Denn jeder Spieler darf von seinen fünf Handkarten nur drei (im Spiel zu dritt und viert nur zwei) mit in die nächste Phase nehmen.
Man schaut sich jetzt also die verdeckte Auslage und seine Handkarten an und der Startspieler entscheidet, welche drei (oder zwei) Karten er mit in die nächste Phase nimmt.
Ab diesem Zeitpunkt dürfen die Spieler natürlich nicht mehr miteinander reden, jeder entscheidet für sich.
Später kann man auch mehrere Handkarten auf ein Tier legen, um die benötigten Ressourcen zusammen zu kriegen.
Der Startspieler nimmt sich also seine drei (oder zwei) Karten auf die Hand und die anderen Spieler folgen im Uhrzeigersinn.
Die nicht genommenen Karten legt man vorerst zur Seite.

Phase 3 - Rettung
Jetzt werden auch die Karten aus der Auslage umgedreht. Der Startspieler beginnt und legt jetzt eine seiner Handkarten zu einem der Tiere.
Dabei sollte man natürlich schauen, dass man so viele Tiere wie möglich mit nur einer passenden Handkarte retten kann.
Denn müssen mehrere Spieler helfen, um ein Tier zu retten, also die benötigten Ressourcen zusammen zu bekommen, reichen die Karten meist nicht für alle Tiere. 
Nachdem alle Spieler dann ihre Karten gespielt haben, werden alle geretteten Tiere, also Tiere, auf denen genug Ressourcen und Geld liegen, auf den "Gerettet"-Stapel gelegt.
Tiere, die nicht gerettet werden konnten, kommen auf den "Bedroht"-Stapel.

Spenden
Von jeder Farbe gibt es eine Spendenkarte, die einmalig im Spiel eingesetzt werden kann.
Sie kann entweder für ein Geld oder eine Ressource verwendet werden, wenn es bei der Rettung genau um diesen Wert nicht mit der Rettung klappt.

Phase 4 - Aufräumen
Die zur Rettung benutzten Handkarten kommen jetzt wieder auf den Nachziehstapel.
Dieser wird gut gemischt und die Spieler ziehen sich so viele Karten nach, dass wieder fünf (oder entsprechend weniger bei mehr Spielern) vor ihnen liegen.
Die nicht benutzten Handkarten aus der vorherigen Runde kommen also wieder mit ins Spiel und von denen wissen die Spieler schon, was darauf ist.

Phase 5 - Neue Tiere
Nun werden wieder 5 (oder 6) neue Tiere verdeckt in die Auslage gelegt und die nächste Runde gespielt.

Spielende
Sobald alle Strategiekarten umgedreht und die letzte Runde gespielt wurde, ist das Spiel vorbei. 
Jetzt müssen die Spieler ihre Punkte zählen. Dazu zählen sie alle Punkte auf den geretteten Tieren und ziehen die Punkte der bedrohten Tiere ab.
Dann kann man den Erfolg auf einer Tabelle in der Anleitung ablesen.
Unter 55 Punkten ist sehr schlecht, über 100 ist der tierische Wahnsinn!

Kleines Fazit
Tierisch bedroht ist ein schönes Teamspiel mit hohem Glücksfaktor.
Da man die Karten der Auslage nie kennt und im Laufe des Spiels auch immer nur zwei seiner Handkarten aus der Vorrunde, fällt die Planung nicht leicht.
Oft kann man ein wertvolles Tier nicht retten, da man einfach zu wenig Ressourcen oder Geld auf den eigenen Karten hat.
So kommt es dann auch oft zu einer Kettenreaktion, dass man auch andere Tiere nicht retten kann, da man auf das falsche Pferd gesetzt hat.
Aber man soll ja auch nicht jedes Spiel mit der Höchstpunktzahl gewinnen, sonst wird es langweilig :)
Taktische Planung ist aber trotzdem sehr wichtig und macht auch Spaß.
Wenn man dann die Auslage umdreht, kommt regelrecht Spannung auf, ob man gut geplant hat.
Das Spielmaterial und vor allem die Illustrationen sind sehr schön gestaltet.
Wenn man sich mit dem Glücksfaktor angefreundet hat, ein sehr schönes Spiel mit ernstem Hintergrund.

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Meine Einstufung   Familienspiel
Zusätzliche Informationen   Spiel nur direkt beim Verlag erhältlich
     
Spielanleitung vom MGN-Server downloaden   Anleitung
Hersteller-Downloads   Anleitung
Erhältliche Spielerweiterungen   Noch keine
     
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Bei "Spiele-Offensive" kaufen   Nicht gelistet
           

 

Regelvideo auf YouTube

 
Länge: 13:38 Minunten
     
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Video-Sprungmarken

1 = Einleitung (0:00)
2 = Packungsinhalt (0:37)
3 = Aufbau (1:09)
PlatzhalterSpielidee (3:24)
4 = Spielablauf (4:12)
5 = Abspann (13:12)

Hinweis:
Die obigen Links öffnen das Video in einem externen Fenster.

     

 

Fotos

 
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Gelesen 418 mal Letzte Änderung am Montag, 16 Januar 2017 13:11

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