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Montag, 01 Oktober 2018 10:19

Untold - Das Abenteuer wartet

 

Untold


 

Fakten

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 Erscheinungsjahr   2018    Verlag(e)   Asmodee | HUB Games
 Spieleranzahl   1 bis 4    Autor(en)   Rory O’Connor | John Fiore
 Empf. Alter   10+    Illustrator(en)   Winnie Shek | Rob Dalton
 Spieldauer   ca. 60 Minuten        
 ASIN   B07DJ7CVWQ    Auszeichnungen   Keine
             

 

Zusammenfassung

 

Ziel des Spiels

Bei Untold geht es darum, gemeinsam eine Geschichte zu erzählen. Ihr könnt die Helden eurer eigenen Serie sein. Ob Superhelden, Piraten oder Schuhverkäufer. Ihr erdenkt und erlebt eure eigene Abenteuergeschichte, die anhand von fünf Szenen beschrieben wird. Mit den bekannten Story-Cubes spinnt ihr eure Geschichte weiter und weiter, bis ihr zu einem grandiosen Finale kommt oder auch mal komplett versagt. Die Geschichte liegt dabei in eurer Hand und es ist eure Aufgabe, sie spannend zu erzählen. In diesem Spiel geht es nicht um Gewinnen oder Verlieren, es geht rein um den Spaß am Geschichten erfinden und erzählen. 

 

Spielablauf

Aufbau
Der Spielplan kommt in die Mitte des Tisches und in die fünf Aussparungen legt man dann verdeckt eine jeweils zufällig gezogene Szenenkarte jeder Sorte. Unter die Szenen legt man dann die angegebene Menge an Fragen- und Aktionsmarkern. Die Spieler nehmen sich ein Spielertableau und legen es vor sich auf den Tisch. Auf dieses legt man vier Bearbeitungsmarker und eine Start- / Pause-Karte. Die Story-Cubes und die Blöcke legt man neben den Spielplan. Auch einen Stift muss sich jeder Spieler noch bereitlegen. Dann mischt man noch die Ergebnis- und Reaktionskarten und macht zwei verdeckte Stapel, die man neben den Spielplan legt. Los geht´s.

Grundsätzliches
Untold basiert auf den Story-Cubes von Rory O´Connor. Wer diese kennt und liebt, für den ist Untold das perfekte Spiel. Wer sie nicht kennt, sollte wissen, auf was er sich bei diesem Spiel einlässt. Denn Untold ist kein klassisches Brettspiel, sondern eher ein Rollenspiel wie "Das schwarze Auge". Die Spieler übernehmen eine selbst erdachte Rollte und werden dann vom Spiel durch die einzelnen Szenen geleitet. Dabei erzählen sich die Spieler, wie die Geschichte weitergeht, welche Wendungen sie nimmt und wie sie am Ende als strahlende Helden dastehen oder auch einmal verlieren. All das geschieht nur in den Köpfen der Spieler. Die Symbole auf den Story-Cubes geben den Spielern nur eine Richtung vor, aber die Geschichte, müssen sich die Spieler selber ausdenken. 

Spielablauf
Als erstes nimmt man sich ein Blatt vom Episodenblock und erstellt die Grundzüge seiner Geschichte. Man legt fest, wo und in welcher Zeit sie spielen soll, gibt das Setting und die Stimmung der Episode vor. Auch schreibt man eine kleine Zusammenfassung der Ausgangslage auf. Nun kann man der Serie noch einen Namen geben und auch der Episode. So kann man im Laufe der Zeit auch mehrere Geschichten in der gleichen Welt spielen lassen, eben wie eine Serie im Fernsehen. Nun dreht man die erste Szenenkarte um und die Geschichte nimmt ihren Lauf.

Szene 1 - Ein heikles Dilemma
Jede Szene hat sechs mögliche Szenenkarten, die jetzt ausliegen können. Diese bestimmen die weitere Richtung der Geschichte und man würfelt als erstes mit den Story-Cubes. Dann muss man mit zwei Symbolen auf den Würfeln die Geschichte wie folgt beginnen:

"Die Episode beginnt (hier einen Ort anhand eines Würfels einsetzen), an dem (hier eine Bedrohung anhand der Würfel einsetzen) jemanden oder etwas (verfolgt / attackiert / beschuldigt / gefangen nimmt).

Hat man diesen Satz mit den Symbolen von zwei Würfeln zu einer Szene zusammengebaut, so werden jetzt die Charaktere der Geschichte erfunden. Dazu nimmt sich jeder Spieler einen Charakterbogen und füllt diesen aus. Jeder denkt sich einen Namen und einen Beruf oder eine Rolle aus. Dann muss man festlegen, warum man sich auf dieses Abenteuer einlässt und seine Fähigkeiten festlegen. Vielleicht hat man auch Superkräfte oder einen Begleiter? Was ist das Fachgebiet des Charakters oder sein Spezialwissen? Wenn man diese Dinge festgelegt hat, darf man sich auch noch zeichnen :) Wem selber nichts zu seinem Charakter einfällt, der kann natürlich wieder die Story-Cubes nutzen.

Die Geschichte geht weiter
Nun darf man die Geschichte selber weitererzählen, bevor man zur nächsten Szene springt. Dazu liegen unter jeder Szene eine bestimmte Menge an Fragen- und Aktionsmarkern. Diese können die Spieler jetzt nutzen, um:

a) Fragen zu stellen
Man stellt einfach eine Frage die mit Was, Wo, Wann, Warum, Wer oder Wie beginnt und wirft dann die restlichen Story-Cubes. Mit den Symbolen darauf versucht man dann eine Antwort auf die gestellte Frage zu finden und in die Geschichte zu verpacken.

b) Eine Aktion zu machen
In manchen Szenen kann man auch eine Aktion ausführen. Dazu nimmt man einen der Aktionsmarker unter der Szene und macht eine Aktion, wie:

a) Ich versuche xxxxxx, indem ich xxxxxxxxxx.
b) Ich möchte xxxxxxx, mithilfe von xxxxxxxxx.

Aktionen sollte man allerdings vorher mit den anderen Spielern absprechen und diese dann ganz genau beschreiben. Hier hängt das Ergebnis der Aktion allerdings von den Karten ab, die neben dem Spielplan liegen. Hat man also seine Aktion beschrieben, so zieht man die oberste Karte vom Ergebnis-Stapel. Ist es eine grüne Karte, so ist die Aktion geglückt, ist es eine rote Karte, so hat es nicht geklappt. Durch das Ziehen einer Reaktionskarte sieht man dann noch anhand eines Gesichts, wie gut oder schlecht die Aktion geklappt hat, ober wie sehr sie in die Hose ging. Auch entsprechend dieser Karten muss man dann seine Geschichte entsprechend anpassen und weitererzählen.

Die Bearbeitungsmarker
Jeder Spieler hat auf seinem Tableau auch noch ein paar Marker liegen, die er jederzeit einsetzen kann.

a) Ideenmarker
Stellt ein Spieler gerade eine Frage oder führt eine Aktion aus, so kann man diesen Marker einsetzen, um in die Szene einzugreifen und eine tollte Idee kundzutun.

b) Flashbackmarker
Setzt man diesen ein, so kann man eine Episode unterbrechen, um ein Stück in die Vergangenheit zu springen, um der Geschichte mit damaligen Ereignissen mehr Tiefe zu geben.

c) Änderungsmarker
Wurden die Story-Cubes gewürfelt, aber man will ein bestimmtes Symbol haben, so kann man diesen Marker nutzen, um einen Cube zu drehen.

d) Start- / Pause-Karte
Hiermit kann man die Geschichte unterbrechen, um mit den anderen Spielern normal zu reden. Vielleicht fühlt man sich mit der Richtung, in die sich die Geschichte entwickelt, nicht wohl oder man möchte andere Dinge mit der Gruppe besprechen, ohne dies mitten in der Geschichte zu tun.

Auf zu Szene 2 bis 5
Hat man alle Fragen- und Aktionsmarker benutzt, oder möchte man die restlichen nicht einsetzen, so geht es zur nächsten Szene. Man deckt diese auf und liest dann in der Anleitung nach, wie diese Szene zu spielen ist, usw. In Szene 5 bringt man dann die Geschichte zu einem Ende. 

Spielende
Haben die Spieler ihre Geschichte nach der fünften Szene zu Ende erzählt, so ist das Spiel vorbei. Nun kann man die Episode aber im nächsten Spiel wieder aufgreifen und wie bei einer Serie einfach weitererzählen. Man kann aber auch einfach eine neue Serie entwerfen, um ganz andere Geschichten zu erfinden. Spielt man die gleiche Serie irgendwann weiter, so kann man auch seine Charaktere verbessern und mit neuen Fähigkeiten oder Gegenständen ausstatten. All dies liegt in den Händen der Spieler.

Kleines Fazit
Untold ist eines der Spiele, die man nicht einfach jedem Spieler empfehlen kann.
Man braucht hier zwingend eine Gruppe, die einfach gerne Geschichten erzählt.
Für eine klassische Brettspielrunde, die klare Regeln haben möchte, ist dieses Spiel eher nichts.
Man kann es natürlich auch mit einer "neuen" Spielergruppe einfach ausprobieren.
Vielleicht entpuppen sich diese als tolle Geschichtenerzähler, die das Spiel lieben.
Aber das kann auch schnell schief gehen, wenn die Spieler von solchen Spielen genervt sind.
Ob es also etwas für eure Spielergruppe ist, müsst ihr hier wirklich selber entscheiden.
Ansonsten ist das Spielmaterial sehr hochwertig und die Illustrationen sehr hübsch.
Die Blöcke haben viele Seiten und auch die Szenenkarten bieten viel Abwechslung.
Allerdings bewegt sich das Spiel immer im gleichen Rahmen, was auf Dauer langweilig werden könnte.
Aber es spricht ja auch nichts dagegen, einfach nur mit den Story-Cubes auf ganz neue Pfade zu schreiten. 

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Meine Einstufung   Familienspiel
Zusätzliche Informationen   Keine
     
Spielanleitung vom MGN-Server downloaden   Anleitung
Hersteller-Downloads   Anleitung
Erhältliche Spielerweiterungen   Keine
     
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Regelvideo auf YouTube

 
Länge: 20:04 Minunten
     
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Video-Sprungmarken

1 = Einleitung (0:00)
2 = Packungsinhalt (0:40)
3 = Aufbau (1:51)
PlatzhalterSpielidee (4:03)
4 = Spielablauf (4:58)
5 = Abspann (19:37)

Hinweis:
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Fotos

 
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Gelesen 125 mal Letzte Änderung am Montag, 01 Oktober 2018 10:36

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