Komplettliste aller vorgestellten Spiele nach Alphabet:

Mittwoch, 12 April 2017 16:22

4 Gods

 

 

4 Gods
Vielen Dank an den Asmodee Verlag für das Rezensionsexemplar.


 

Fakten

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 Erscheinungsjahr   2016    Verlag(e)   Asmodee | Ludically
 Spieleranzahl   2 bis 4    Autor(en)   Christophe Boelinger
 Empf. Alter   10+    Illustrator(en)   Ismaël Pommaz
 Spieldauer   ca. 30 Minuten        
 ASIN   B01J3OCD1W    Auszeichnungen   Noch keine
             

 

Zusammenfassung

 

Ziel des Spiels

Eigentlich wollten die vier Götter zusammen an einer neuen Welt bauen. Doch wie Götter nun mal sind, ging dieses Vorhaben nicht lange gut. Der eine wollte mehr Berge, der andere höhere Berge und nachdem sie sich nicht einigen konnten, bauten sie einfach wild drauf los. Trotzdem entwickelte sich schnell Leben auf dem Planeten und die Götter gaben sich zu erkennen, denn nur der Gott mit dem größten religiösen Einfluss wird am Ende in Erinnerung bleiben. Dazu senden sie Propheten auf die Welt und zwar nicht nur in ihre eigenen Gebiete, sondern auch in die der anderen Götter. Wer wird am Ende den meisten göttlichen Einfluss haben und so das Spiel gewinnen?

 

Spielablauf

Aufbau
Als erstes steckt man den Rahmen der Spielfeldbegrenzung zusammen und legt ihn in die Mitte des Tisches. Dann muss man sich für einen Spielmodus entscheiden. Man kann das Spiel in Echtzeit, also ohne Pause und wild durcheinander, oder auch geregelt, mit einer Sanduhr spielen. Ebenso kann man mit offenen Göttern spielen, dann weiß jeder Spieler, wer welcher Gott ist, oder auch mit verdeckten, die erst am Ende des Spiels aufgedeckt werden. Und auch die Spieleranzahl ist wichtig, denn sie gibt die Menge an Propheten vor, die jeder Spieler während des Spiels dann erhält. Wir spielen eine offene Runde in Echtzeit mit drei Spielern. Bei vier Spielern bleiben die Regeln in etwa gleich, nur bei zwei Spielern ändert sich ein bisschen mehr, da jeder Spieler dann zwei Götter spielen muss. Die Geländeplättchen werden alle in den Stoffsack geworfen und gut gemischt. Dann werden die vier Göttertafeln auf den Tisch gelegt. Die Spieler wählen erst während des Spiels einen Gott aus. Nun müssen die kleinen Aufbewahrungskästchen mit Propheten gefüllt werden. Die Anzahl ändert sich hier je nach Spieleranzahl. Die runden Plättchen der legendären Städte werden auch neben den Spielplan gelegt. Dann zieht sich jeder Spieler zwei Geländeplättchen aus dem Beutel und nimmt eines davon in jede Hand. Die Sanduhr brauchen wir bei der Echtzeitvariante nur am Schluss und so kann das Spiel auch schon beginnen.

Spielziel
Die Spieler bauen in Echtzeit an der Welt. Dabei wählen die Spieler recht früh ihren Gott und nehmen die Propheten an sich. Denn während des Spiels versucht man nun viel Gelände zu bauen, das zu seinem Gott passt, aber auch klug seine Propheten zur verteilen, auch auf Gebieten anderer Spieler. Wichtig ist, eine große eigene Fläche zu bauen, aber auch viele kleinere Flächen seiner Gottheit zu haben. Die Propheten dagegen kann man in jedes Gebiet setzen, für das man Punkte haben möchte, egal ob eigenes oder fremdes.

Spielablauf
Das Spiel läuft in diesem Modus in Echtzeit, das bedeutet, die Spieler spielen gleichzeitig und ohne Pause bis zum Spielende.
Hier sind die Aktionen, die jeder Spieler ausführen kann:

a) Geländeplättchen in die Welt legen
Um ein neues Geländeplättchen zu legen, muss es so angelegt werden, dass es auf zwei Seiten von bereits liegenden Geländeplättchen oder der Spielfeldumrandung berührt wird.
Das bedeutet, dass jeder Spieler am Anfang nur Geländeplättchen in die Ecken legen kann, hier aber ein beliebiges Geländeplättchen, das er in der einen oder anderen Hand hat.
Wenn die ersten Plättchen liegen, gibt es noch eine weitere Regel. Neben den zwei Kanten, die andere Plättchen berühren müssen, muss auch die Landschaft zusammenpassen.
Also Meer an Meer, Wiese an Wiese, Gebirge an Gebirge und Wald an Wald. Sollte ein Spieler hier etwas falsch legen und den anderen Spielern fällt dies auf, so muss er das Teil eben zurücknehmen. Fällt der Fehler erst später auf, so kann dies eine Kettenreaktion auslösen, bei der mehrere Geländeplättchen dann nicht mehr gültig liegen. Diese kommen dann aber zurück in den Beutel. 

b) Geländeplättchen in die eigene Ablage legen
Kann oder möchte man ein Geländeplättchen aus seinen Händen nicht anbauen, so kann man es auch in seine persönliche Ablage legen.
Diese hat bei vier Spielern 10 Felder und bei drei Spielern sogar 13 Felder. Sobald die Ablage voll ist, darf man aber keine weiteren Geländeplättchen mehr ziehen.

c) Ein Geländeplättchen aus dem Beutel ziehen
Sobald man beide Hände leer hat, darf man neue Geländeplättchen aus dem Beutel ziehen. 
Auch jetzt muss man wieder in jede Hand ein Geländeplättchen nehmen, oder man zieht nur ein Plättchen.

d) Geländeplättchen aus der Ablage wenden oder nehmen
Wenn man eine Hand frei hat, so darf man Geländeplättchen aus der eigenen oder einer fremden Ablage umdrehen oder auch nehmen.
Nimmt man allerdings ein Geländeplättchen eines anderen Spielers, so muss man es auch anbauen oder in die eigene Ablage legen.
Man darf nicht probieren ob ein Teil passt und es dann an den Spieler, von dem man es genommen hat, zurücklegen.
Umdrehen darf man die Plättchen allerdings bei jedem Spieler, ohne eines nehmen zu müssen.

e) Eine Gottheit wählen
Dies macht man eigentlich recht früh im Spiel, um seine Schachtel mit Propheten zu bekommen.
Diese stellt man dann zu sich und darf sie ab sofort einsetzen.
Jede Gottheit steht dabei für ein Element, das ihm am Ende des Spiels Punkte bringt.

f) Einen Propheten einsetzen 
Wenn man ein Geländeplättchen gelegt hat, darf man auf dieses einen Propheten einsetzen.
Dabei darf man sich entscheiden, auf welches Landschaftsteil man den Propheten stellt.
Man darf nicht nur die eigene Landschaft belegen, sondern darf und muss auch fremde Felder nutzen.
Hierbei ist es wichtig, in einem Gebiet die Mehrheit zu haben, um am Ende Punkte zu bekommen.
Auch bei Gleichstand gibt es Punkte. Sollten aber in einem Gebiet schon viele andere Götter unterwegs sein, muss man sich überlegen, vielleicht ein anderes Gebiet zu besetzen.
Solange noch Propheten in der Schachtel sind, darf man keine Propheten auf dem Spielplan umsetzen.
Erst wenn alle Propheten eingesetzt wurden, darf man auch seine bereits gesetzten Propheten bewegen.

g) Eine legendäre Stadt errichten
Eine legendäre Stadt baut man wie ein normales Geländeplättchen an, auch mit den gleichen Kantenregeln.
Nachdem die Stadt aber rund ist, bietet sie selber keine Kanten, um Geländeplättchen an sie anzulegen.
Sobald man eine Stadt gelegt hat, muss man auch einen Propheten darauf stellen.

h) Legendäre Stadt zerstören
Findet man ein Geländeplättchen, das genau auf das Feld passt, auf dem eine legendäre Stadt steht, so darf man diese zerstören.
Es darf allerdings keine eigene Stadt sein, sondern nur fremde Städte darf man zerstören.
Dazu nimmt man einfach die legendäre Stadt vom Spielplan und legt sie mit der zerstörten Seite vor sich ab.
Den Propheten, der auf der Stadt stand, entfernt man aus dem Spiel.

Spielende
Das Spiel endet, wenn eine der folgenden drei Bedingungen eintritt: 

a) Die komplette Fläche ist gefüllt
b) Der Beutel ist leer
c) Alle Spieler passen und wollen nichts mehr legen

Wenn das Spiel mit der Möglichkeit a oder b endet, bekommen die Spieler noch so viele Sanduhrdrehungen Zeit, wie Spieler teilnehmen, um ihre letzten Aktionen durchzuführen.
Dann ist das Spiel vorbei und es kommt zur Wertung.

Wertung
Um die Wertung zu dokumentieren stellt jetzt jeder Spieler einen seiner Propheten, die am Anfang aussortiert wurden, auf die 0 der Zählleiste am Rand des Spielplans.
Jetzt gibt es endlich Punkte für folgende Dinge:

a) Jede eigene legendäre Stadt oder eine zerstörte legendäre Stadt eines anderen Spielers ist fünf Punkte wert.

b) Jetzt wird Landfläche für Landfläche angeschaut. Hat ein Spieler die Mehrheit auf einer Fläche, so bekommt er für jedes Geländeplättchen das zur Fläche gehört einen Punkt MINUS der Propheten aller Spieler die auf dieser Fläche stehen. Gibt es einen Gleichstand an Propheten auf einer Fläche, so bekommen beide Spieler die Punkte. Nach der Wertung jeder Landfläche werden die Propheten entfernt. Am Ende dieser Wertungsphase dürfen keine Propheten mehr auf dem Spielplan stehen.

c) Die größte zusammenhängende Landfläche eines Gottes erzielt 15 Punkte, der mit der zweitgrößten 10 und die drittgrößte 5.

Bei Gleichstand werden die Punkte des ersten und zweiten Platzes zusammengezählt und abgerundet, die Hälfte an die Spieler verteilt.
Bei Gleichstand des zweitgrößten Gebiets wird Platz 2 und 3 zusammengezählt und verteilt und beim drittgrößten nur die 5 Punkte.

d) Der Spieler mit den meisten einzelnen Landflächen bekommt wieder 15 Punkte, usw.
Das gleiche System wie oben wird auch hier angewandt.

Nun steht der Sieger fest.

Kleines Fazit 
4 Gods ist ein interessantes Legespiel, das wir in der Echtzeit- und der Sanduhrvariante getestet haben.
In der Echtzeitvariante ist es am Anfang sehr hektisch, dann kommt aber langsam etwas Ruhe ins Spiel.
Das liegt daran, dass man einfach länger nach passenden Geländeteilen suchen muss und das kann dauern.
Es wurde zwar meist ein passendes Teil gefunden, aber wenn man Pech hat, zieht man lange nichts Passendes.
In der Sanduhr-Variante hat jeder Spieler immer 30 Sekunden Zeit, seine Aktionen zu machen.
Das ist sehr wenig und wenn man an die Reihe kommt, wird hektisch aus dem Beutel gezogen und Plättchen aus den Ablage gedreht.
Schwupps ist die Zeit aber schon wieder vorbei und der nächste Spieler kommt an die Reihe.
Natürlich kann man, während die anderen Spieler an der Reihe sind, sich schon die Auslage anschauen und planen.
Uns persönlich hat die Echtzeitvariante allerdings besser gefallen. Hier muss niemand warten und es geht einfach flotter voran.
Die Anleitung ist sehr gut geschrieben und auch die Illustrationen sind sehr schön geworden.
Durch die Spielplanumrandung kann man die Geländeteile gut anlegen, ohne die gesamte Auslage zu verschieben.
Wer gerne Legespiele wie Carcassonne mag, kann hier gerne mal einen Blick riskieren.

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Meine Einstufung   Familienspiel
Zusätzliche Informationen   Keine
     
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Hersteller-Downloads   Anleitung
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Regelvideo auf YouTube

 
Länge: 32:47 Minunten
     
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Video-Sprungmarken

1 = Einleitung (0:00)
2 = Packungsinhalt (0:37)
3 = Aufbau (1:40)
PlatzhalterSpielidee (6:27)
4 = Spielablauf (7:39)
PlatzhalterSpielende (23:50) 
5 = Abspann (32:20)

Hinweis:
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Fotos

 
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Gelesen 556 mal Letzte Änderung am Mittwoch, 12 April 2017 16:36

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