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Samstag, 14 November 2015 10:15

XCOM - Das Brettspiel

 

XCOM


 

Fakten

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 Erscheinungsjahr   2015    Verlag(e)   Heidelberger Spieleverlag | Fantasy Flight Games | Fireaxis | 2K
 Spieleranzahl   1 - 4 Spieler    Autor(en)   Eric M. Lang
 Empf. Alter   14+    Illustrator(en)   Wil Springer
 Spieldauer   ca. 60 - 120 Minuten        
 ASIN   B00VQCIWKQ    Auszeichnungen   Noch keine
             

 

Zusammenfassung

 

Ziel des Spiels

Die Welt verfällt in Panik. Überall tauchen UFOs und Ausserirdische auf, um die Menschheit auszulöschen. Die letzte Chance ist eine geheime Einheit, die sich der Bedrohung entgegenstellt. Die XCOM. Die Spieler übernehmen die Leitung dieser internationalen Verteidigungsinitiative. Sie müssen Soldaten aussenden um die Basis zu verteidigen oder Einsätze auszuführen. Satelliten müssen in den Orbit gebracht werden, um ankommende UFOs schon dort abzufangen. Haben die UFOs bereits die Kontinente erreicht, so starten Abfangjäger, um sie zu zerstören. Aber auch die Forschung darf nicht zu kurz kommen, um sich mit der erbeuteten Alien-Technologie einen Vorteil zu verschaffen. Wird die Basis zerstört oder verfallen zwei Länder in Chaos, ist das Spiel vorbei. Können die Spieler die Invasion so lange aufhalten, bis es zum finalen Kampf kommt, können sie die Aliens vielleicht noch zurückschlagen. Ein spannendes, kooperatives Spiel, basierend auf dem gleichnamigen Computerspiel.

 

Spielablauf

Die App
Um dieses Spiel zu spielen braucht man eine App. Diese gibt es kostenlos in den bekannten App-Stores, aber auch für Windows, MAC oder einfach im Browser.
In der App startet man beim ersten Spiel ein Tutorial, in dem einem das Spiel Schritt für Schritt erklärt wird, denn eine gedruckte Anleitung gibt es nicht.
Die App gibt den Spielern dabei vor, was sie machen müssen. Dazu läuft das Spiel immer in zwei Phasen.

a) Die Echtzeitphase
Hier zeigt die App alles an, was die Spieler jetzt schnell in Echtzeit zu erledigen haben.
So müssen Forschungen gestartet, Einsätze geplant, UFOs platziert, Truppen bezahlt, Krisen gezogen werden und einiges mehr.

b) Die Auswertungsphase
Nach dieser hektischen Phase kommt die Auswertungsphase. Hier müssen die Spieler alles, was sie in der Echtzeitphase vorbereitet haben, abarbeiten.
Dazu werden meistens Würfel benutzt und so kommt eine erhebliche Glückskomponente ins Spiel. Ist nach dieser Phase die Basis noch nicht zerstört und sind noch keine zwei Länder im Chaos versunken, dann geht es mit der nächsten Echtzeitphase weiter.

Ich werde im Folgenden die wichtigsten Schritte im Spiel beschreiben, aber nicht auf jedes Detail oder die Forschungskarten im Detail eingehen.
Das würde den Rahmen dieser Rezension sprengen und die App erklärt im Tutorialmodus wirklich alles perfekt.
Auch im normalen Spiel kann man jederzeit bei einer Aktion die Anleitung antippen, um noch einmal die Aktion durchzulesen.

Spielstufen
Neben dem Tutorial gibt es noch vier Spielstufen. Hierbei sind die Anfangsbedingungen schwerer und die Gegner zahlreicher und schwerer.

Zeit
Die Echtzeitphase geht, wie der Name schon sagt, auf Zeit.
Das bedeutet, jeder Spieler hat nur ein paar Sekunden Zeit, um seine Aktionen auszuführen.
In der einfachen Variante gibt es noch die Möglichkeit "Pause" zu drücken, um ein bisschen mehr Zeit zu gewinnen.
In den höheren Stufen ist die Pausenzeit dann nur noch begrenzt und wenn man eine Aktion in der vorgegebenen Zeit nicht schafft, dann wird es hektisch, da die App dann einfach zum nächsten Punkt springt.

Spielplan
Der Forschungskarten wird in die Mitte des Tisches gelegt. Dann übernimmt jeder Spieler eine Rolle. Um so weniger Spieler teilnehmen, um so mehr Rollen müssen die verbleibenden Spieler übernehmen, denn es müssen immer alle vier Charaktere am Spiel teilnehmen. Spielt man alleine, so muss man eben alle vier Rollen übernehmen. Jeder Spieler legt dann seine Rollenkarte und das dazugehörige Material vor sich aus. Hier ein kurzer Überblick über die einzelnen Rollen und deren Spielmaterial:

a) Commander
Der Commander ist für die Finanzen und Krisen zuständig und schickt Abfangjäger gegen feindliche UFOs.
Er erhält zu Spielbeginn, je nach Standort der XCOM-Basis, eine Karte und eine Reservekarte für die Abfangjäger.
Hier werden sechs Abfangjäger platziert, die restlichen Abfangjäger kommen auf das Nachschubfeld des Spielplans.
Auf die Karte "Notfallfonds" kommen 10 Dollar, die man während der Planung mit ausgeben kann.

b) Central Officer
Die Aufgaben des Central Officers sind: alle Anweisungen der App an die anderen Spieler weiterzugeben, die UFOs auf dem Spielplan zu platzieren, die Satelliten im Orbit zu positionieren und die Bedrohungsanzeige zu steuern.
Mit seinen Karten kann er UFOs verschieben, einen Alien-Wurf wiederholen oder eine Einheit verschieben.
Auf seine Reservekarte legt er acht Satelliten-Marker.

c) Einsatzleiter
Der Einsatzleiter ist der Herr über die Truppen und Einsätze.
Er wählt Einsätze aus und bestückt sie mit Truppen. Ebenso führt er die Basisverteidigung durch.
Auf seinen vier Reservekarten stellt er jeweils zwei entsprechende Truppen.
Die restlichen Truppen kommen in den Nachschub auf dem Spielplan.
Als Karte hat er die Skyranger, mit denen er Krisen abwenden kann.

d) Forschungsleiter
Er kümmert sich um die Forschung und stellt so neue Gegenstände für sich und die anderen Charaktere her.
Auch bekommt er besiegte Gegner als Artefakte zu sich, um die Forschung voranzutreiben.
Auf seine Reservekarte legt er zu Spielbeginn acht Forscher. Auch die anderen Karten legt er vor sich aus.
Die Forschungskarten werden gemischt und neben dem Spielplan abgelegt.

Jetzt wird der restliche Spielaufbau vorgenommen.
Die Dollar-Marker werden neben den Spielplan gelegt, ebenso die Erfolgsmarker.
Der Bedrohungsmarker kommt auf die 1 der entsprechenden Leiste auf dem Spielplan.
Der Basis-Schadensmarker kommt auf das blaue Feld auf dem Spielplan.
Die Krisenkarten werden gemischt und neben den Spielplan gelegt, ebenso die Einsätze.

Ab jetzt muss man die App zur Hand nehmen, um die weiteren Aufbauarbeiten abzuschließen.
Die App wählt zufällig einen Invasionsplan aus, diesen legt man auf das entsprechende Feld auf dem Spielplan.
Der Invasionsplan enthält die Anweisungen für die letzte Schlacht und die Auswirkung von Beschädigungen an der Basis.
Dann muss der Feindstapel aufgebaut werden. Hier zeigt einem die App, welche Feinde man in den Stapel mischen muss.
Alle nicht erwähnten Feinde spielen in dieser Runde nicht mit.
Jetzt legt die App einen Stützpunkt für die XCOM fest. Dort legt man den Basismarker drauf und der Commander nimmt sich die Karte für den entsprechenden Kontinent.
Auch die anfängliche Panik der Kontinente zeigt die App an. Diese Panikstufen werden jetzt anhand von Markern auf dem Spielplan markiert.

Jetzt kann das Spiel mit der ersten Echtzeitphase beginnen.

Spielablauf - Echtzeitphase 
Im Folgenden werde ich kurz die einzelnen Ereignisse der Echtzeitphase beschreiben.
Diese können in beliebiger Reihenfolge auftauchen und sind nicht alle vorhersagbar.

a) Neue Technologie verfügbar
Hier zieht der Forschungsleiter so viele Forschungskarten auf die Hand, dass er wieder sechs Forschungen zur Auswahl hat.

b) Finanzen
Der Commander nimmt die von der App angezeigten Credits zu sich. Mit diesen plus einigen Credits aus dem Notfallfond muss er in dieser Runde auskommen um die Truppen, Abfangjäger, Satelliten und Forscher zu bezahlen.

c) UFO-Kontakt
Die App zeigt den Spielern, an welcher Stelle wie viele UFOs eingesetzt werden müssen.

d) Forschungen zuteilen
Es gibt drei Forschungen, die der Forschungsleiter im Laufe der Echtzeitphase bestücken kann.
Dazu sucht er sich eine der sechs Forschungskarten aus und legt sie auf das von der App vorgegebene Feld.
Dann bestückt er die Forschung mit Forschern. Für jeden Forscher, den er einsetzt, darf er später mit einem Würfel würfeln.

e) Einsatz wählen
Der Einsatzleiter zieht zwei Einsatzkarten und sucht sich eine davon aus. Die andere kommt auf einen Ablagestapel.
Der Einsatz wird dann, je nach Vorgaben auf der Karte, mit verdeckten Gegnern (blaue Flächen) belegt.

f) Krise
Der Commander zieht zwei Karten aus dem Krisenstapel und muss eine davon behalten. Diese kommt auf das entsprechende Feld auf dem Spielplan.

g) Feind in Stützpunkt eingedrungen
Der Einsatzleiter nimmt die oberste Feindkarte und legt sie auf das nächste freie Feld auf dem Spielplan.

h) Einsatztrupp losschicken
Jetzt dreht der Einsatzleiter die Feinde auf der Einsatzkarte um und plant seine Truppen.

Dazu muss man folgendes System verstehen:
Auf den Feinden und auch auf den normalen Aufgaben der Einsatzkarte gibt es bis zu vier Symbole.
Immer zwei dieser Symbole finden sich auch auf jeder Einheit der Truppen.
Wenn man also einen Feind mit einem Explosionssymbol angreifen will, muss man eine Einheit wählen, die auch dieses Symbol hat. 
Jedes Symbol darf pro Feind oder Aufgabe aber nur 1x besetzt werden. Für jedes unterschiedliche Symbol, das ich mit Truppen bediene, darf ich später einen Würfel werfen.
Habe ich also einen Feind mit drei Symbolen und ich stelle drei Einheiten auf den Einsatz mit eben diesen drei Symbolen, so darf ich später drei Würfel benutzen.
Auf den Einsätzen sind allerdings immer drei unterschiedliche Aufträge drauf. Die eingesetzten Truppen dürfen dann bei jedem dieser Aufträge verwendet werden.
Man sollte sich also immer alle drei Aufträge anschauen und dann klug die Truppen einsetzen, um den größten Nutzen aus ihnen zu ziehen.
Hat ein Symbol eine gelbe Umrandung und setze ich eine Truppe ein, bei der auch dieses Symbol gelb umrandet ist, so darf ich sogar einen Würfel mehr würfeln.

i) Notfallfonds verfügbar
Der Commander sollte sich jetzt überlegen, wie viele Credits er bereits verplant hat und was noch alles auf ihn zukommen kann.
Dann muss er entscheiden, wie viele Credits er von der Notfallfonds-Karte zu sich nimmt. Die Notfallfonds füllen sich aber nur selten wieder ein bisschen auf und müssen für das gesamte Spiel reichen. Also lieber immer etwas vorsichtiger planen und nicht jede Runde alles mit Truppen, Forschern und Abfangjägern vollstellen.

j) Satelliten starten
Der Central Officer kann jetzt bis zu drei Satelliten in den Orbit schicken.
Oft weiß man an dieser Stelle noch nicht, wie viele UFOs überhaupt in den Orbit kommen werden.

k) Abfangjäger starten
Jetzt muss der Commander seine Abfangjäger auf die Kontinente verteilen.
Leider ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht sicher, ob schon alle UFOs gelandet sind. 
Oft kommen nach dem Setzen der Abfangjäger noch weitere UFOs.
Bis zu drei Abfangjäger dürfen pro Kontinent eingesetzt werden.

l) Stützpunkt verteidigen
Jetzt muss der Einsatzleiter die Truppen für die Stützpunktverteidigung planen.
Er sieht im Normalfall alle Feinde die in der Basis sind und kann jetzt die passenden Truppen entsenden.
Das funktioniert wie bei der Planung des Einsatzes anhand der Symbole auf den Feind- und Truppenkarten.

Diese Ereignisse kommen jetzt in beliebiger Reihenfolge, manche auch öfter.
Irgendwann vermeldet die App dann, dass die Echtzeitphase beendet ist und die Auswertungsphase folgt.

Spielablauf - Auswertungsphase
Jetzt werden der Reihe nach alle Ereignisse der Echtzeitphase abgearbeitet.
Diese Reihenfolge ist im Gegensatz zur Echtzeitphase immer gleich. 

a) Finanzen prüfen
Der Commander muss jetzt die Bezahlung der Truppen vornehmen.
Dazu zählt er die eingesetzten Forscher, Abfangjäger, Truppen und Satelliten zusammen.
Jede Einheit kostet einen Credit, das muss jetzt bezahlt werden.
Konnten alle Einheiten bezahlt werden, passiert nichts weiter.
Konnten aber nicht alle Einheiten bezahlt werden, so muss pro fehlendem Credit die Panik, auf einem Kontinent mit der höchsten Panik, um einen Schritt gesteigert werden.

b) Soldaten anwerben und Abfangjäger bauen
Sind jetzt noch Credits übrig, so darf der Commander Abfangjäger oder Truppen aus dem Nachschublager kaufen.
Jede Einheit kostet dabei einen Credit.

c) Krisen ausführen
Der Krisenstapel wird jetzt von oben nach unten abgearbeitet.
Hier können die unterschiedlichsten Anweisungen vorkommen, die allesamt aber nicht positiv für die XCOM sind.

Das Würfelsystem
Bei den folgenden Schritten der Auswertungsphase kommen die Würfel ins Spiel.
Dabei muss man das Würfelsystem einmal kurz erklären.
Die blauen Würfel haben immer zwei Symbole, die einen Erfolg versprechen und vier Nieten.
Für jeden eingesetzten Forscher, Abfangjäger, Satelliten oder jede Truppeneinheit darf ein Würfel gewürfelt werden.
Ob man weniger würfelt, bleibt dem jeweiligen Zuständigen überlassen, denn man muss bei jedem Würfelwurf auch noch den roten Bedrohungswürfel mitwürfeln.
Dieser Würfel geht von 1 bis 8 und hängt direkt mit der Bedrohungsleiste auf dem Spielplan zusammen.
Am Anfang steht der Bedrohungsmarker auf der 1, das bedeutet: 
Wenn man seine Würfel würfelt und der rote Würfel eine 1 anzeigt, dann würden zwar noch alle Erfolge dieses Würfelwurfs gewertet, aber alle eingesetzten Einheiten wären entweder besiegt oder für eine Runde gesperrt. Nach jedem Würfelwurf geht der Bedrohungsanzeiger um ein Feld weiter nach oben, also auf die 2, 3, 4 und 5. Man darf so lange würfeln, wie man nicht die Zahl der Bedrohung oder darunter gewürfelt hat. Man darf jederzeit aufhören oder auch weniger Einheiten einsetzen, wenn man Angst hat schlecht zu würfeln.

Mehr dazu jetzt bei den einzelnen Schritten.

d) Forschung ausführen
Für jede Forschung wird jetzt einzeln gewürfelt. 
Dabei darf der Forschungsleiter selber entscheiden, für wie viele seiner Forscher er würfeln möchte.
Der Bedrohungsmarker wird vor jeder Forschung wieder auf 1 zurückgestellt.
Die Forschungskarten haben eine bestimmte Anzahl an Erfolgen, die man würfeln muss, um die Forschung fertig zu stellen.
Diese Erfolge kann man auch über mehrere Runden lang zusammenwürfeln. 
Hat man zum Beispiel erst nach dem dritten Würfelwurf einen von zwei benötigten Erfolgen gewürfelt, so ist der Bedrohungsmarker ja bereits auf der 3.
Ist einem der nächste Wurf zu gefährlich, so legt man einfach einen Erfolgsmarker auf die Forschung und führt diese in der nächsten Runde fort.

e) Orbitale Verteidigung
Hier darf man für jeden eingesetzten Satelliten einen Würfel werfen.
Auch hier beginnt der Bedrohungsmarker auf der 1. Für jeden Erfolg wird ein UFO im Orbit zerstört.
Bei einem Fehlwurf sind alle Satelliten, die diesem Wurf zugeordnet waren, zerstört und für eine Runde gesperrt.
Sind am Ende der Verteidigung noch UFOs im Orbit, so steigt auf dem Kontinent mit der geringsten Panik die Panikstufe pro UFO um 1.
Außerdem kann jetzt die Reihenfolge der Aktionen der nächsten Echtzeitphase durcheinander geraten.
Die UFOs bleiben im Orbit stehen.

f) Globale Verteidigung
Der Commander muss jetzt die Abfangjäger würfeln.
Auch hier gilt: Für jeden Kontinent wird der Bedrohungsmarker wieder auf 1 gesetzt.
Pro Abfangjäger wird ein Würfel gewürfelt und pro Erfolg ein UFO vernichtet.
Bei einem Fehlschlag werden alle an diesem Würfelwurf beteiligten Abfangjäger zerstört und kommen in den Nachschub zurück.
Sie können dann in der nächsten Runde wieder erworben werden.
Sind am Ende dieser Verteidigung noch UFOs auf Kontinenten, so steigt die Panik pro UFO um 1.
Die UFOs bleiben auch auf den Kontinenten stehen.

g) Verteidigung des Stützpunktes
Hier wird der Bedrohungsmarker NICHT nach jedem Feind zurückgesetzt.
Der Einsatzleiter würfelt hier entsprechend der Symbole auf den Feinden und seiner Einheiten (wie oben beschrieben).
Pro Treffer verliert der Feind einen Lebenspunkt. Feinde mit einem Lebenspunkt sind nach einem Treffer besiegt, andere halten mehr aus und werden für jeden Treffer mit Erfolgsmarkern belegt.
Besiegte Feinde kommen als Artefakt zum Forschungsleiter, der diese dann einsetzen kann.
Sollte der Einsatz fehlschlagen, so kommen alle eingesetzten Einheiten auf den Nachschubstapel und müssen neu erworben werden.
Für jeden Feind, der nach der Verteidigung noch im Stützpunkt steht, wird der Schadensmarker um ein Feld versetzt.
Kommt der Schadensmarker auf ein rotes !, dann wird die Auswirkung auf dem Invasionsplan ausgeführt.
Kommt der Schadensmarker auf das letzte Feld der Schadensleiste, ist das Spiel vorbei und die Spieler haben verloren.
Die Feinde kommen aber dann auf den Ablagestapel. 

h) Einsatz ausführen
Hier wird jetzt für jede der drei Aufgaben entsprechend der Symbole gewürfelt.
Die Einheiten können dabei beliebig für Aufgaben eingesetzt werden oder auch nicht.
Auch hier wird der Bedrohungsmarker nach einer Aufgabe NICHT wieder zurückgestellt.
Bei einem Fehlschlag werden alle eingesetzten Einheiten vernichtet und kommen auf den Nachschubstapel.
Ein Einsatz muss nicht in einer Runde beendet werden, er kann auch über mehrere Runden gespielt werden.
Für jede erfolgreiche Aufgabe legt man dann einfach einen Erfolgsmarker auf die Aufgabe.

i) Panik-Level eingeben
Nun sagt man der App, wie der aktuelle Paniklevel der einzelnen Kontinente aussieht.
Jeder Kontinent der im roten Bereich ist, reduziert die Einnahmen der XCOM.
Verfallen zwei Kontinenten in Chaos, also sind im orangen Bereich, ist das Spiel vorbei und die Spieler haben verloren.

j) Einheiten auffrischen
Zum Schluss der Auswertungsphase werden jetzt die eingesetzten Karten wieder aufgefrischt oder Satelliten und Forscher, die schon eine Runde ausgesetzt haben, wieder aktiviert.
Die Einheiten kehren zurück in den Vorrat des Einsatzleiters und können dann in der nächsten Runde neu verteilt werden.
Zum Schluss will die App noch wissen, wie viele UFOs im Orbit sind, um die Funkverbindung der XCOM zu stören. Das wirbelt die nächste Echtzeitphase durcheinander.

Dann beginnt die nächste Echtzeitphase.

Spielende
Das genaue Ende weiß nur die App. Es ist aber hilfreich viele Einsätze abzuschliessen, um schnell zum finalen Einsatz zu kommen.
Ansonsten endet das Spiel einfach nach einer zufälligen Anzahl Runden.
Am Ende muss man noch die auf der Invasionskarte angegebenen drei Aufträge erfüllen und wenn man dies schafft, ist das Spiel beendet.

Kleines Fazit
Als Fan des Computerspiels musste ich mir natürlich auch diese Version zulegen. Das Spielmaterial ist dabei sehr passend und man fühlt sich sofort in die Welt von XCOM hineinversetzt.
Dass einem das Spiel nur von der App erklärt wird, fand ich sehr cool, da man nicht trocken eine Anleitung wälzen muss, sondern einfach Phase für Phase die Aktionen genau erklärt bekommt. Die Echtzeitkomponente ist am Anfang meiner Meinung nach zu krass, so dass man oft die Pausetaste benutzen muss. Wenn die Spieler aber wissen, was sie zu tun haben und vor allem der Forschungsleiter seine Projekte kennt, ist es in der gegebenen Zeit durchaus machbar. Die App stellt einem pro Spiel immer neue Anfangsbedingungen, wodurch sich jede Partie ein bisschen anders spielt. Zu zweit ist das Spiel dann noch mal hektischer, da jeder Spieler zwei Charaktere übernehmen muss. Am besten klappt es zu viert, wenn wirklich jeder eine Rolle übernimmt. Was mich als Schlecht-Würfler ein bisschen genervt hat, ist der hohe Glücksfaktor beim würfeln. Wenn man einfach keine Erfolge würfelt und dafür den Bedrohungswurf dafür immer gleich "schafft", kann das sehr nerven. Aber mit den richtigen Forschungen wird das ganze dann auch wieder einfacher. Meiner Meinung nach eine rundum gelungene Umsetzung des Computerspiels mit eigentlich einfachen Regeln und schönen Spielmaterial.  

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Länge: 53:59 Minunten
     
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Video-Sprungmarken

1 = Einleitung (0:00)
2 = Packungsinhalt (0:52)
3 = Aufbau (2:19)
PlatzhalterSpielidee (11:49)
4 = Spielablauf (12:36)
PlatzhalterDie Auswertungsphase (32:16)
5 = Abspann (53:33)

Hinweis:
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Fotos

 
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Gelesen 1467 mal Letzte Änderung am Samstag, 07 Januar 2017 15:04

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